Aktuelle Infos zu Kernkraft und Atommüll-Endlagersuche

Diese Seite wird betreut von Patricia Lorenz und Renate Brandner-Weiß (Ideengeberin).

Sie ist möglich durch ein Kooperationsprojekt des Waldv. Energie-Stammtisches mit folgenden Partnern in Ö und CZ:

Anti-Atom-Koordination NÖ, die Webseite www.nechcemeuloziste.cz und private Unternehmen (in der Reihenfolge der Zusage):

Ökostrom AG Link
Kastnergruppe Link
Sonnentor Link
APV

Einigung zu UVP-Pflicht für Betriebsverlängerung von Kernkraftwerken


14.12.2020

Von den in Europa in Betrieb befindlichen Atomkraftwerken erreichen 90 % bis 2030 ihre Auslegungsbetriebsdauer und sollten stillgelegt werden. Doch die meisten Staaten wollen ihre alten AKW weiterhin am Netz behalten, trotz steigender Unfallgefahr. Deshalb ist es ein wichtiger Erfolg, dass - nach jahrelangen Verhandlungen - die Vertragsstaatenkonferenz zur Espoo-Konvention einen Durchbruch erzielen konnte. Und obwohl Staaten mit Atomkraftwerken, deren Betrieb jetzt oder in Zukunft verlängert werden soll, hartnäckigen Widerstand leisteten, ist nun fixiert, dass gemäß dieser Vereinbarung grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVPs) durchzuführen sind.

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IPPNW-Fachtagung '10 Jahre Leben mit Fukushima'


7.12.2020

Am 11. März 2021 jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima zum zehnten Mal. Bis heute stellen die havarierten Reaktoren eine erhebliche Gefahr für Umwelt und öffentliche Gesundheit dar, täglich tritt weitere Radioaktivität aus.

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Aktuelles zur Atommüll-Endlagersuche in Tschechien - mit Vortragsvideo


6.12.2020

Da ein direktes Zusammentreffen aufgrund von COVID-19-Maßnahmen weder gut möglich noch passend war, veranstalteten Anti Atom Komitee und Waldviertler Energiestammtisch gemeinsam ein Online-Treffen am 21. Oktober 2020. DI Edvard Sequens der Umweltorganisation Calla in Budweis ist ein Experte, der langjährig an dem Thema arbeitet. Sein Einstiegsreferat „Atommüll-Endlagersuche in CZ“ in Form eines Online-Vortrags ist nun in deutscher und tschechischer Sprache als Video auf Youtube verfügbar.

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Fukushima Mieruka Project


5.12.2020

Webseite als Stimme für die Opfer Im September 2020 wurde die internationale, englischsprachige Webseite “Fukushima Mieruka Project” veröffentlicht. “Mieruka” steht für das Zeigen bzw. Sichtbarmachen von Etwas. Das Ziel des Projekts ist der Welt die aktuelle Situation nach dem verheerenden Unfall in den Reaktoren Fukushima Daiichi am 11. März 2011.

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Politkrimi um die Errichtung des Kernreaktors Dukovany V - Gesetz zur Finanzierung wieder nicht beschlossen


4.12.2020

Aktuelle – und sicher nicht letzte Folge - im Politkrimi „Dukovany“. Kurz gesagt, geht es um eine Art Blankoscheck für die Errichtungs- und Betriebskosten für mind. 3 Jahrzehnte, der erst durch das tschechische Parlament beschlossen werden muss. Ein Anlauf das Gesetz zur Finanzierung heute zu beschließen wurde von Premier Babiš abrupt eingebremst und zwar mit der schlichten Behauptung, dass die Ausschreibung für den neuen Reaktor nicht vorbereitet sei und man dies der neuen Regierung überlassen solle.

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Plattform gegen nukleare Gefahren Salzburg erhält Europäischen Solarpreis 2020


3.12.2020

Die PLAGE erhält den Europäischen Solarpreis in der Kategorie: Medien, und zwar für die Kampagnenarbeit zu den Gefahren der Kernenergie und das Kurzvideo "Quit EURATOM"

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Slowakischer Geheimdienst-Chef kritisiert massive Sicherheitslücken bei Mochovce


30.11.2020

Seit 1985 wird im slowakischen Mochovce an zwei weiteren Atomreaktoren gebaut. Erst auf Druck der Umweltschutz-organisation GLOBAL 2000 und slowakischen NGOs wurde Ende 2019 eine Sicherheitsmission der IAEO durch ein Team aus erfahrenen Atom-Ingenieuren und Fachleuten vom Reaktor 3 und 4 durchgeführt. Der Betreiber hat bisher eine Veröffentlichung des Berichts verhindert. GLOBAL 2000 hat den besorgniserregende Bericht nun vorliegen und das brisante Dokument im Sinne der Transparenz öffentlich zugänglich gemacht.

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100 gute Gründe gegen Kernkraft - umfangreiche Infoseite online


29.11.2020

Die Atomkraft ähnelt einem Flaschengeist, der – einmal in die Welt gerufen – sich nur allzuschwer zähmen lässt, einfach nicht loszuwerden ist, und einen allzu hohen Preis fordert. Wer sich näher mit der Geschichte der Atomenergie beschäftigt, schlägt nicht selten die Hände über dem Kopf zusammen bei der Frage, wieso weltweit von staatlicher Seite her so zäh daran festgehalten wird, aus Gift Strom zu erzeugen. Immerhin haben die schweren Unfälle von Tschernobyl und Fukushima die Expansion und den Ausbau der Atomkraft bis hin zur Stagnation gebremst, die bekanntlich am Anfang des (Ab)Sterbens liegt.

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Ausschreibung AKW Dukovany V – Senatsausschuss des Parlaments sieht Sicherheitsrisiko


19.11.2020

Gesetz zur Finanzierung überraschend vor zweiter Lesung im Parlament Die Vorbereitung des fünften Blocks in Dukovany ist in schwerste politische Gefechte geraten. Das Gesetz über die Finanzierung des nächsten AKW soll – vollkommen überraschend initiiert von einigen Abgeordneten (Kommunisten und SPD) – schon am Freitag 20.11 zur zweiten Lesung ins Parlament kommen. Wieder wird die Coronakrise genutzt, um die Ausschreibung zu Dukovany V möglichst schnell durchzupeitschen.

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In Zukunft ohne EURATOM


16.11.2020

Im Rahmen der 'Konferenz zur Zukunft Europas' wird gefordert, die Europäische Atomgemeinschaft in ihrer jetzigen Form aufzulösen und sämtliche Aufgabenstellungen im Umgang mit Atomkraft, die derzeit im EURATOM-Vertrag geregelt sind, in den EU-Vertrag (EUV) und den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) zu übernehmen.

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25 Jahre Hilfe für die Tschernobylkinder Ökologische, soziale und gesundheitliche Folgen des SuperGAUs von Tschernobyl prägen den Alltag im Osten der Ukraine


10.11.2020

Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist ein Beispiel dafür, dass ein nuklearer Unfall weit über seine akute Phase hinauswirkt. Die unmittelbaren Auswirkungen und Folgen durch die Explosion des Reaktors, den Graphitbrand, die Zerstörung des Turbinenhauses, die unmittelbare freigesetzte Radioaktivität, die Mitarbeiter und Feuerwehrleute innerhalb kürzester Zeit mit Strahlenkrankheit und qualvollem Sterben traf, das alles war schlimm genug. Doch Tschernobyl ist bis heute ein Mahnmal dafür, dass die freigesetzten Radionuklide noch auf Jahre bis Jahrzehnte hinaus als tückisches, langsam wirkendes Gift im Boden und im Wasser verbleiben.

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Nicht im Namen des Klimas, nicht in unserem Namen!


28.10.2020

DiaNuke veröffentlicht Infobroschüre zu Kernkraft und Klimakrise in Indien Mit Unterstützung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg stellte DiaNuke seine Infobroschüre in Bonn vor. Sie greift das falsche Versprechen auf, das die Expansion der Kernkraft in Indien als Lösung für die Klimakrise bezeichnet.

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www.ausgestrahlt.de


27.10.2020

Die zugrunde liegende Anti-Atom-Organisation wurde 2008 gegründet und hat sich den Atom-Ausstieg von Deutschland zum zentralen Thema gemacht.

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Aktuelles zur Atommüll-Endlagersuche in CZ


20.10.2020

Da ein direktes Zusammentreffen aufgrund von COVID-19-Maßnahmen weder gut möglich noch passend ist, veranstalten Anti Atom Komitee und Waldviertler Energiestammtisch gemeinsam ein Online-Treffen am 21. Oktober von 18 bis 19:30 Uhr Hier der Link zum Livestream via YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=CM883haP8YM

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Lex Dukovany - Finanzierungsmodell für Dukovany 5 vorgelegt


16.10.2020

Finanzierungsmodell für Dukovany 5 wurde der EU-Kommission und dem tschechischen Parlament vorgelegt. Wie der zuständige Minister Havlíĉek wissen ließ, begann Anfang Oktober die Notifizierung des Finanzierungsmodells für den geplanten neuen Reaktor in Dukovany.

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UVP für Betriebsdauerverlängerung im AKW Loviisa in Finnland


5.10.2020

Und es bewegt sich doch was! Bisher wurden Dutzende AKW in ganz Europa einfach im Betrieb verlängert, ohne Beteiligung der Öffentlichkeit. Doch jetzt hat Finnland die Betriebsdauerverlängerung von Loviisa 1 und 2 notifiziert, bei seinen Nachbarstaaten und den baltischen Staaten, alle anderen Länder können sich notifizieren lassen, damit auch ihre Bevölkerung informiert wird und sich beteiligen kann.

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Billionengrab Atomenergie -Kernkraftnutzung als beispielloses Milliardengrab


30.9.2020

In Lobbyistenkreisen der Atomenergiebefürworter wird seit Bekanntwerden der Klimakrisenproblematik die Nachricht verbreitet, neue (und viele!) Atomkraftwerke seien der Weg in eine kohlendioxidfreie, klimaneutrale Zukunft. Das bisschen Treibhausgas, das bei der Gewinnung, Verarbeitung und globalen Verteilung des benötigten Urans erzeugt würde, sei geradezu vernachlässigbar. Diese Argumente halten jedoch einem zweiten Blick nicht stand.

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NEC 2020 - Kernenergie in Zeiten des Klimawandels


25.9.2020

Die internationale Nuclear Energy Conference sollte in diesem Jahr unter dem Titel „Die Kernenergie in der Zeit des globalen Klimawandels“ am 6. Oktober 2020 in Prag stattfinden, die Veranstaltung wird nun Online durchgeführt. Eingeladen sind Journalisten, öffentliche Verwaltung, Abgeordnete, Senatoren, Energieexperten, Umweltvereine sowie weitere am Thema Interessierten. Die Teilnahme ist kostenlos. Durch die ONLINE-Form gibt es nun auch für alle, die nicht nach Prag hätten fahren können, die Möglichkeit teilzunehmen.

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Vergiftungsgefahr für Millionen Menschen durch Ausbaggern für E40-Wasserstraße


14.9.2020

Der E40-Wasserweg möchte den Frachtverkehr per Schiff zwischen Ostsee und dem schwarzen Meer wieder reaktivieren. Um heutigen Transportschiffen eine angemessene Wasserstraße zu bieten sind umfangreiche Ausbaggerungen, wie auch mehrere Dammkonstruktionen, besonders im Bereich des im Grenzgebiet zwischen Belarus und der Ukraine wild fließenden Pripyats notwendig. Die ersten Baggerarbeiten in der verstrahlten Evakuierungszone von Tschernobyl begannen im August 2020, entgegen nationalem wie internationalem Recht.

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AKW Mochovce – Keine Veröffentlichung der Ergebnisse der internationalen Prüfung?


12.9.2020

GLOBAL 2000 hat am 8. Juli einen Antrag nach Informationsfreiheitsgesetz auf Herausgabe des Endberichts der IAEO Pre-OSART-Mission im November und Dezember 2019 in Mochovce 3 gestellt. Die slowakische Atomaufsicht UJD schreibt nun in einem eingeschriebenen Brief an GLOBAL 2000, dass der Betreiber „die Zustimmung auf Veröffentlichung des genannten Dokuments verweigert“. Somit liegt nur eine knappe Presseaussendung der IAEA mit Überschriften der Öffentlichkeit vor, die aber bereits tief blicken lässt: Zwar ist die Aussendung voller positiver Formulierungen, jedoch sind die „Empfehlungen“ für den Betreiber durch die ExpertInnen der IAEA vernichtend.

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Listening to the Unheard - 10 years after the Fukushima Nuclear Disaster


11.9.2020

2021 werden es zehn Jahre seit dem großen Erdbeben in Ostjapan am 11. März 2011 und dem darauffolgenden Kernkraftunfall in TEPCOs Kernkraftwerk Fukushima Daiichi. Der Unfall raubte Menschen das Leben, die Lebensgrundlagen, die Verwandten, ... und unter dem Schlagwort der "Rekonstruktion" wird die gegenwärtige Situation des weiterlaufenden Unfalls und der Probleme der Kernkraftwerke "unsichtbar" gemacht und eine Atmosphäre geschaffen, in der Menschen nicht über gesundheitlichen Fragen und Ängste sprechen können.

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Janoch bei Temelin: Von SURAO bestgereihter möglicher Endlager-Standort


4.9.2020

Der Endbericht des Expertenbeirats von SURAO präsentierte 4 Standorte, die sich in der Bewertung der vergangenen Monate als die geeignetsten für die weiteren Untersuchungen herausgestellt haben. Auf Platz 1 der Standort „Janoch“ in unmittelbarer Nähe zu Temelín. Janoch liegt zwischen der Straße nach Týn nad Vltavou und der Moldau. Das Areal selbst wird zwischen den Bächen Rachačka und Strouha liegen.

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NEC 2020 - Kernenergie in Zeiten des Klimawandels


20.8.2020

Die internationale Nuclear Energy Conference wird in diesem Jahr unter dem Titel „Die Kernenergie in der Zeit des globalen Klimawandels“ am Dienstag 6. Oktober 2020 von 10 Uhr bis 16:30 Uhr im Smetanas Saal des Autoklubs der ČR in Prag stattfinden.

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75 Jahre Bombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki


18.8.2020

Am 6. und 9. August wurden das erste und bis heute zum Glück das letzte Mal Atomwaffen im Krieg eingesetzt. Eine Viertelmillion Menschen starben, die eine Hälfte sofort, die andere in den folgenden Tagen, Wochen, Monaten, Jahren und Jahrzehnten bis zum heutigen Tag, an den Folgen ihrer Verletzungen und/oder den (Spät)Folgen der Strahlenvergiftung.

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Verträge für neuen Dukovany-Reaktor vor Finalisierung?


14.7.2020

Das teure Abenteuer der Atomfanatiker steht vor dem Abschluss, die Verträge sollen nächsten Montag - statt wie geplant bereits diese Woche - von der Regierung und ČEZ unterzeichnet werden. Sie sind weiterhin geheim, werden aber von der Regierung als nicht geheim bezeichnet, da sie den Oppositionsparteien, bzw. deren Klubchefs in den Parteien gezeigt würden.

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Waldviertler Gemeinden zeigen sich solidarisch


8.7.2020

Bitte um Unterstützung aus tschech. Endlager-Kandidatenstandort nahe Trebic Tschechische Gemeinden haben – trotz gegenteiliger Zusagen - keine Parteienstellung im Prozess bzgl. der Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll. Nachdem SURAO der Empfehlung des Expertenrates gefolgt ist und 4 von 9 Kandidatenstandorten ausgewählt hat, erreichte den Waldviertler Energie-Stammtisch ein Schreiben mit der Bitte um Unterstützung vom Verein ZDV: aus Horka, dem Standort in der Nähe von Trebic:

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Bitte um Unterstützung - Atommüll-Endlagersuche in CZ


26.6.2020

Die Reduktion der Kandidatenstandorte für hochradioaktiven Atommüll in Tschechien von 9 auf 4 ist gerade im Laufen. Vom Standort Horka hat uns ein Hilferuf "an unsere Nachbarn in Österreich" erreicht, dem wir hier Gehör verschaffen wollen. Generell ist es uns als EnergieStammtisch ein Anliegen, den Prozess der Atommüll-Endlagersuche in Richtung Transparenz und Sicherheit (als wichtigstes Kriterium für unser aller Gesundheit) zu beobachten und die Menschen in Tschechien bei Ihren Aktivitäten zu unterstützen.

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Atommüll-Endlagersuche in CZ: Ranking für vier von neun Standorten


14.6.2020

Sechs von sieben Personen im Expertenpanel von SURAO für die Auswahl des Endlagers (eine Enthaltung) stimmten am 4. Juni 2020 für die Empfehlung der 4 Standorte aus neun. Aufgrund geologischer und anderer technischer Kriterien wurden von 9 möglichen Standorten 4 ausgewählt. Diese vier Standorte sind somit noch im Rennen, es gibt auch ein Eignungsranking: Es zeigt führend den Kandidatenstandort Janoch, gefolgt von Horka, Hrádek, Březový potok, ...

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Atommüll-Endlagersuche in CZ - 4 von 9 Standorten in engerer Auswahl


11.6.2020

Empfehlung für vier von neun Standorten bzgl. Atommüll-Endlager in CZ veröffentlicht, einige Fakten zur Klärung, was nun am 4. Juni 2020 tatsächlich passiert ist. Das Expertengremium machte seine Einschätzungen bekannt. Aufgrund geologischer und anderer technischer Kriterien wurden von 9 möglichen Standorten 4 ausgewählt.

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Anti-Atom-Koordination NÖ informiert


8.5.2020

Der 227. Waldviertler Energie-Stammtisch wurde am 7.Mai 2020 live übertragen aus dem Nahversorger in Klein-Meiseldorf. Begrüßung und Einleitung von Renate Brandner-Weiß: Photovoltaik-Potenzial und -Nutzung generell Ing. Nikolaus Reisel: Vorstellung Projekte in Meiseldorf - Gebäudeintegrierte Photovoltaik: liefert Dackeindeckung und Strom für Schnellladestelle und Dorfzentrum - 1400 kW Photovoltaik-Freifläche im ehemaligen Steinbruch Mag. Christoph Urbanek: Aktuelles zu Kernkraftwerksbaustelle Mochovce, Dukovany, Endlager, Tschernobyl, …

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Neues AKW in Dukovany - Viel Neues und noch viel mehr Geheimes


28.4.2020

Am 25.3.2020 gab ČEZ bekannt, die 1600 Seiten an Dokumentation des Antrags auf Siting des neuen oder der neuen AKW-Blöcke am Standort Dukovany an die Nuklearbehörde übermittelt zu haben. Nur wenige Stunden, nachdem die Diskussion begonnen hat, ob teure und vielleicht nicht ganz sinnvolle Projekte wie die Errichtung neuer AKW in der wirtschafltichen Krise nach dem Corona-Ausbruch überhaupt noch eine Chance haben

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Sustainable finance – EU-Klassifikation für „grüne Investments“


27.4.2020

Atomlobby will solange verhandeln, bis Atomenergie „grün“ wird. Das ist die politische Idee der Atomfreunde, nicht neu, aber schon oft erfolgreich. Die Taxonomie, die festlegen soll, welche Technologie unter anderem natürlich auch im Energiebereich für Investoren, Banken, Versicherungen als Grüne Investitionen gemäß der angestrebten Verordnung der EU sein soll, ist heiß umstritten.

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Verdoppelung der Bauzeit und Verdreifachung der Kosten bei internationalem Kernfusionsreaktors ITER


1.4.2020

Der Bau des internationalen Kernfusionsreaktors ITER in Südfrankreich wird offenbar noch teurer und wird noch länger dauern als gedacht. Das bestätigt der Direktor des Milliardenprojekts mit verblüffender Offenheit … In dem 29 Meter hohen und 8000 Tonnen schweren Reaktor sollen eines Tages Atomkerne verschmelzen, so wie im Inneren der Sonne. Berechnungen zeigen, dass sich auf diese Weise Strom gewinnen ließe. Aber das Großprojekt, an dem neben der EU auch China, Indien, Japan, Russland, Südkorea und die USA beteiligt sind, steht seit Jahren - selten positiv - in den Schlagzeilen.

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Polnische AKW? - Frühestens 2033 am Netz


1.3.2020

Das Land der Kohleminen und Kohlenkraftwerke oder vielmehr dessen Regierungen und der größte Energieversorger des Landes planen seit gut einem Jahrzehnt den Einstieg in die Atomenergie. Das ist gegen den Trend im Vergleich zum Rest der Welt. Bemerkenswert ist: Nur in Polen wurde das erste AKW, welches Moskau für den Bruderstaat vorgesehen hatte, verhindert: Baubeginn der vier VVER-440/213 war 1982 und das Projekt wurde 1989 gestoppt.

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Europäisches Parlament befasst sich mit dem Problem der Atommüll-Lagerung


14.2.2020

Während die Atomlobby versucht, an der Klimakrise noch schnell zu verdienen, lässt sich ein Problem immer weniger zudecken: Es gibt nach 60 Jahren kommerzieller AKW-Nutzung noch immer keine Lösung für radioaktive Abfälle, nirgends. Um das Endlagerproblem unserer tschechischen Nachbarn in Relation zu stellen, berichten wir über eine Veranstaltung der EU dazu. Anfang Februar 2020 beleuchtete das Europäische Parlament das Finster rund um den Atommüll.

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Fakten und Mythen zu Dukovany V – Finanzierungsplan soll Ende März 2020 vorliegen


19.1.2020

Es geht um die Errichtung eines neuen AKW-Blocks am bestehenden Standort, der bis zu 1200 MW installierte Leistung haben soll. Der mit viel - auch grenzüberschreitendem - Tamtam „beschlossene“ Bau des fünften Reaktors am Standort Dukovany ist noch immer nicht finanziert. Am Montag, 20.Jänner 2020 wird die tschechische Regierung dem zuständigen Minister und den Regierungsbeauftragten für Atomenergie den Auftrag erteilen, eine Finanzierung bis 31.März 2020 vorzulegen. Das kann wirklich spannend werden!

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Kernkraftwerk Mochovce Blöcke 3 und 4 - Fakten und Ausblick


17.1.2020

Die Informationen und Gegeninformationen halten an und sorgen z.T. nicht ganz unbeabsichtigt für Verwirrung. Deshalb ein aktuellerÜberblick über die Eckpunkte zu Mochovce 34, dem ersten AKW in der EU, welches seit der Inbetriebnahme vonMochovce 1&2 (1998), Temelin1&2 (2002) und CernavodaII in Rumänien (2007) in Betrieb gehen soll.

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Unbeantwortet blieb ... - Leserbrief zur Informationsveranstaltung von SURAO am 13.11. 2019 in Jihlava


17.12.2019

Autorin: Štěpánka Šteflová, Bürgermeisterin der Gemeinde Rohozná

Als Bürgermeisterin unserer Gemeinde nahm ich am 13.11.2019 an der Besprechung im Rathaus von Jihlava teil, das Thema war die Errichtung des Endlagers für Atommüll. Einer der Kandidantenstandorte für diese Einrichtung ist der Standort (Čertův) Hrádek. Es handelt sich um Katastralgebiete der Gemeinden Cejle, Dolní Cerekev, Hojkov, Milíčov, Nový Rychnov und Rohozná....

Zur Veranstaltung mit SÚRAO (Behörde für die Endlager von radioaktiven Abfällen) habe ich einige Bedenken, die ich hier gerne erläutern möchte.

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Atomenergie ist nicht emissionsfrei, ja nicht einmal CO2-arm! – Offener Brief an tschechischen Premier Babis


13.12.2019

Manfred Doppler nimmt die Aussage vom tschechischen Premier Babis in der Tageszeitung Ceske Noviny vom 12.12.2019, von der EU eine Garantie verlangen, die Atomenergie als emissionsfreie Energiequelle anzuerkennen, zum Anlass für einen offenen Brief und bringt eine Reihe von relevanten Fakten auf den Punkt:

Atomenergie ist nicht emissionsfrei, ja nicht einmal CO2-arm!

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Österreichische Stromimporte aus Tschechien - Premier Babiš kritisiert Österreichs Ablehnung von Kernkraftwerken


12.12.2019

Der tschechische Ministerpräsident Andrej Babiš hat seine Kritik an Österreichs Ablehnung der Nuklearenergie vor dem EU-Klimagipfel in Brüssel bekräftigt. „Österreich hat heute Früh 25 Prozent seines Stroms aus Tschechien bekommen“, sagte Babis heute in Brüssel. „Ohne tschechischen Strom würde Wien wahrscheinlich ohne Strom sein.“

Im Vorfeld des EU-Gipfels mit dem Ziel eines Beschlusses zur Klimaneutralität der EU 2050 hat Premier Babiš also den „Import von Strom aus Tschechien nach Österreich mit 25 % heute in der Früh“ beschrieben und gleichzeitig die Position Wiens zur Atomkraft als „komisch“ bezeichnet.

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Wieder keine UVP bei Laufzeitverlängerung von alten Atomkraftwerken?


6.12.2019

Meeting in Wien soll zur Klärung beitragen

UVP kennt man von vielen Projekten: Im Verkehrsbereich, für Windparks, … gibt es eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Bei großen Projekten wie etwa Autobahnen regelt die ESPOO-Konvention die grenzüberschreitende Beteiligung anderer Staaten und Öffentlichkeiten. Einfacher geht es, wenn man ein Atomkraftwerk nach 30 oder 40 Jahren einfach länger laufen lassen möchte, denn da genügt ein Stempel der nationalen Atomaufsichtsbehörde.

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AKW als KLIMASCHUTZ? NEIN DANKE!


4.12.2019

Online-Petition an neue EU-Kommission

Angesichts der dreisten Versuche der Atomlobby, die Klimadebatte für eine Renaissance der Atomkraft zu missbrauchen, herrscht dringender Handlungsbedarf. Der Klimazerstörung ausgerechnet mit der hochgefährlichen Atomkraft entgegen treten zu wollen, ist absurd und diese Tendenz muss schleunigst gestoppt werden.

Der Atomindustrie muss endlich ihr wirtschaftlicher, demokratieferner Schutzbereich entzogen werden! Was wir in Europa stattdessen brauchen sind eine angemessene Haftungspflicht, konkrete Laufzeitbegrenzungen, keine Finanzierungshilfen für AKW-Neubauten und eine supranationale Überprüfungsinstanz!

Hier kann man online unterschreiben: https://www.atomkraftfrei-leben.at/petition.php?id=17

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Beschädigungen wichtiger Rohrleitungen in Mochovce-Reaktor


2.12.2019

GLOBAL 2000 im Mochovce-Reaktor 3:

AKW-Betreiber gibt erstmals die Beschädigung essentieller Rohrleitungen zu – lückenlose Kontrolle durch internationales Prüfer-Team der IAEO gefordert

Wien, am 2. Dezember 2019 – Die Warnungen des am Reaktorbau beteiligten Statik-Ingenieurs vor unkontrollierten Bohrungen in den „hermetischen Kammern“ wurden bestätigt. Am 27.11. fand im Rahmen des Inbetriebnahmeverfahrens eine Reaktor-Begehung statt, an der für GLOBAL 2000 Anti-Atom-Sprecher Dr. Reinhard Uhrig teilnahm. Erstmalig gesteht der leitende Ingenieur die Beschädigung großer Rohrleitungen.

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Österreich und Luxemburg blockieren EURATOM-Hintertür für Klimaschwindel


30.11.2019

Veto im EU-Rat als Protest gegen Verweis, dass Atomkraft nachhaltig sei und der Erreichung der Klimaziele dienen könne.

Es ist sehr zu begrüßen, dass Österreich und Luxemburg soeben dem kommenden EURATOM-Forschungsprogramm ihre Zustimmung verweigert haben. In den Erläuterungen zum von der EU-Kommission vorgelegten Forschungsprogramm war die Atomkraft als nachhaltig und als Beitrag zur Bewältigung des Klimawandels bezeichnet worden.

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Sauberes Trinkwasser für die Tschernobyl-Kinder


21.11.2019

Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 hat 1995 das Projekt Tschernobyl-Kinder aus der Taufe gehoben. Seither unterstützt die Organisation Schulinternate, Kinderheime, -gärten, -krankenhäuser und Geburtskliniken in der Ostukraine. Neben der medizinischen Versorgung und der Ausstattung der Kleinen mit warmer Winterkleidung sowie Schuhen in den kalten Wintermonaten wird auch dafür Sorge getragen, dass den Kindern ausreichend gesundes Trinkwasser zur Verfügung steht.

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Sonne+Freiheit Anerkennungspreis 2019


17.11.2019

Sonne und Freiheit ist ein Verein, der seit 2001 grenzüberschreitend in Tschechien und Österreich aktiv ist. 

Der Sonne+Freiheit Anerkennungspreis 2019 geht an Michaela und Josef Šupler, (Rychnov u N. Hradů/ehemals D.-Reichenau bei Gratzen) und an Mathilda Halla (Linz) und Fritz Witzany (St. Florian bei Linz).

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Tschechische Endlagersuche schreitet voran


15.11.2019

Wie bekannt wurde, soll in bereits 6 Monaten die Anzahl der neun Kandidatenstandorte auf vier reduziert werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen (vor allem Terrainuntersuchungen) werden von der Atommüllagentur SURAO im Frühjahr 2020 vorgestellt werden. Bei einem großen Treffen von Gemeinden, NGOs und den staatlichen Behörden auf Einladung der Stadt Jihlava diese Woche wurden die Bedenken der Bürger diskutiert.

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Standortauswahlgesetz und Atommüll-Endlagersuche in Deutschland


12.11.2019

Aktueller Stand aus Sicht des Vorhabensträgers BGE

Austausch mit der Öffentlichkeit über laufende Arbeiten im Standortauswahlverfahren in Deutschland, das war der Titel unter dem Steffen Kanitz von der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) zum Verfahren der Atommüll-Endlagersuche in Deutschland beim Workshop in Pilsen berichtete.

Die BGE wurde 2017 gegründet und bzgl. Vorgeschichte zur deutschen Standortsuche sind jedenfalls zu erwähnen: lange Festlegung auf Gorleben, Gorleben- Untersuchungsausschuss 2010-2013, Fukushima 2011, Atomausstieg bis 2022, StandAG und Endlagerkommission zur Überprüfung mit Empfehlungen an den Bundestag.

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Wie werden Endlager in Tschechien gesucht?


12.11.2019

Gemeinden und Bürger verteidigen ihre Rechte

Das war das Motto unter dem Petr Klásek, Bürgermeister von Chanovice und Sprecher der Plattform gegen das Endlager, beim Workshop in Pilsen referierte. Die Plattform wurde gegründet im Juni 2016 als eine freiwillige, gemeinnützige Gemeinschaft von Kommunen und Verbänden. Derzeit hat sie 47 Mitglieder, darunter 32 Städte und Gemeinden sowie 15 Vereine.

Er berichtete, dass das Thema Endlager vor rund 20 Jahren den Gemeinden aufgezwungen wurde.

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Prinzipien für die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle in der Tschechischen Republik


12.11.2019

Das war der Titel unter dem Lukáš Vondrovic, in Vertretung von Jan Prachař, dem Leiter der für die Endlagersuche zuständigen tschechischen Behörde (SÚRAO, Správa úložišť radioaktivních odpadů / Verwaltung von Endlagern radioaktiver Abfälle) sein Referat stellte.

Er spannte einen Bogen von der Mission von SURAO, der Gewährleistung einer sicheren Lagerung gemäß den nuklearen Sicherheits -, Gesundheits- und Umweltanforderungen bis zu den Aufgaben.

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Der sicherste Ort der Schweiz - Endlager-Standortsuche aus der Sicht der Nachbarn


12.11.2019

Der sicherste Ort der Schweiz, das war der Titel unter dem Martin Steinebrunner aus dem Landkreis Waldshut, von der Deutschen Koordinationsstelle Schweizer Tiefenlager (DKST) über die grenzüberschreitende Partizipation im Sachplanverfahren der Schweiz berichtete. Ein grenzüberschreitendes Verfahren ist in der Form Neuland.

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Grenzüberschreitende Aspekte der Endlagersuche in D und CZ - Workshop in Pilsen


11.11.2019

Deutsch-tschechischer Workshop der Universitäten Passau und Pilsen am 25.10.2019 in Pilsen.

Ein besonderer Fokus lag auf der (nicht nur, aber auch grenzüberschreitenden) Beteiligung von Gemeinden und Bevölkerung an der Standortauswahl.

Es kamen Bürgermeister und Plattformsprecher Herr Klásek und Dr. Johanna Heitmann vom Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit sowie Jan Prachař, der Leiter der für die Endlagersuche zuständigen tschechischen Behörde (SÚRAO) und Martin Steinebrunner von der Deutschen Koordinationsstelle Schweizer Tiefenlager zu Wort.

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Todesstaub – Made in USA – ein wichtiges Buch zum Thema Uranmunition


7.11.2019

Das Buch, 2019 erschienen bei Promedia Wien, kommt zur rechten Zeit:

da sind zum einen die aktuellen Bemühungen eines Teams um den serbischen Rechtsanwalt Sdran Aleksic, den Opfern der NATO-Bombardierung mit Uranmunition Hilfe zukommen zu lassen (erwähnt auf S. 16).

Zum anderen ist es Zeit, einmal die Geschichte der politischen und medialen Behandlung des Themas (speziell) in Deutschland aufzuarbeiten.

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Die Reise zum sichersten Ort der Erde - Ein Film zur Suche nach dem „Endlager“


6.11.2019

In den letzten 60 Jahren haben sich rund um die Welt mehr als 350’000 Tonnen hochradioaktiver Atomabfälle angesammelt, die für Hunderttausende von Jahren für Mensch und Umwelt unschädlich, sicher endgelagert werden müssen.

Die Frage ist nur: wo? Denn ein Endlager existiert bis heute nicht, und in über 400 Atomkraftwerken wird weiter hochradioaktiver Atommüll produziert. Der in der Schweiz lebende Nuklearphysiker und international renommierte Endlagerexperte Charles McCombie und einige seiner wichtigsten Weggefährten geben dem Regisseur Edgar Hagen Einblick in ihr über 35jähriges hartnäckiges Ringen, den dereinst sichersten Ort der Erde zu finden, um das fatale Dilemma zu beheben.

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ATOMLOS DURCH DIE MACHT - Film dokumentiert Zeitgeschichte um Zwentendorf


5.11.2019

Am 5. November 1978 hat sich die österreichische Bevölkerung knapp gegen die Inbetriebnahme des Kernkraftwerkes Zwentendorf entschieden. Österreich ist damit das einzige Land weltweit, welches ein einsatzbereites Kernkraftwerk gebaut und - nach einer Volksabstimmung - nie in Betrieb genommen hat. Aber auch weitere Episoden der Nuklearenergie wie Tschernobyl und Fukushima oder der Widerstand gegen Temelin werden miteinander verwoben.

Wie kam es zum Ergebnis 1978? Wie ist der Widerstand entstanden und gewachsen?

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Atomlobby versucht die Klimakrise für sich zu nutzen


31.10.2019

Am 7. Oktober eröffnete die Atomagentur der UNO, die IAEO (Internationale Atomenergieorganisation) ihre erste Konferenz zum Thema Klima und Atomenergie, siehe auch https://www.iaea.org/atoms4climate.Global 2000 war auch gleich bei der Eröffnung dabei (s. Foto)!

Danach ging es zur inhaltlichen Vorbereitung der nächsten Monate der Antiatom-Arbeit bei der Gegenkonferenz “Climate Crisis – Why Nuclear is not Helping“, die GLOBAL 2000 im Rahmen der internationalen Koalition DNTC (Don’t Nuke the Climate) in Wien, gleich gegenüber der IAEO organisiert hat.

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Kernenergienutzung in Zeiten des Klimawandels - Nuklearsymposium in Wien


21.10.2019

Beim diesjährigen 10. Wiener Nuklearsymposium der Wiener Umweltanwaltschaft (WUA) wurden am 20. September 2019 die Zusammenhänge zwischen Kernenergie und Klimawandel beleuchtet und besonders die Frage ob Kernenergie CO2-neutral ist und einen wesentlichen Beitrag liefern kann, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Im Zusammenhang damit wurden auch ökologische und gesellschaftliche Probleme beim Bau neuer Kraftwerke und die alternde Flotte der Kernkraftwerke diskutiert.

Immer wieder wird die Kernenergie als (mehr oder weniger) CO2-neutrale Stromerzeugung bezeichnet. Inwieweit stimmt das oder ist es nur eine Form von gutem Marketing, das inhaltlich nicht hält, was es verspricht.

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Woher kommt der Strom in Österreich und wie wird er produziert?


14.10.2019

Im Jahr 2017 wurden in Österreich 100.185 GWh Strom verbraucht.

Fast die Hälfte davon stammt aus Wasserkraft, aber etwa ein Drittel (29 %) wird aus dem Ausland importiert. 15,7 % des österreichischen Stroms kommt aus der Verbrennung fossiler Energieträger.

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Atomstrom ist teuer und extrem langsam zu realisieren!


4.10.2019

MYCLE SCHNEIDER stellt „Weltnuklearbericht“ 2019 in Wien vor.

Too expensive to order? Viele Kernkraftwerksprojekte sind nicht am Klimaschutz gescheitert, sondern an den enorm hohen Kosten, Baumängel und zu langen Bauzeiten.

Auf Einladung von Nachhaltigkeitsministerium, Umweltbundesamt, der Anti-Atom-Koordination des Landes NÖ und der Wiener Umweltanwaltschaft präsentierte Mycle Schneider am 2. Oktober 2019 in Wien die wesentlichen Fakten und Analysen aus dem aktuellen World Nuclear Industry Status Report 2019-2020. Der Titel der Veranstaltung: KERNENERGIE ALS KLIMASCHUTZ?

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Internationale Konferenz in Wien: Atomenergie als Klimaschutzmaßnahme?


20.9.2019

Unter dem Titel: „Climate Crisis: Why Nuclear is not Helping” findet die Konferenz der DNTC-Koalition (Don’t Nuke the Climate) am 7. Oktober statt, die GLOBAL 2000 organisiert. Diese Gegenkonferenz zur IAEO Konferenz https://www.iaea.org/atoms4climate wird gleich gegenüber abgehalten (Archotel).

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International Uranium Film Festival - Ein Projekt gegen das Vergessen


17.8.2019

Das Internationale Uranium Film Festival ist weltweit das einzige Festival, das sich dem Thema Radioaktivität und der gesamten atomaren Brennstoffkette widmet. Das Ziel ist unabhängig und kontinuierlich über atomare Risiken zu informieren.

Uran kommt in der Erde überall vor. Natur und Lebewesen werden davon zunächst nicht gefährdet. Sobald jedoch das Uranerz abgebaut und freigesetzt wird, setzt der Mensch sich und seine Umwelt unkalkulierbaren Gefahren aus.

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Für wenige Prozent der globalen Energieversorgung die ganze Welt gefährden?


6.8.2019

Warum es eine tatkräftige Koalition für Anti-Atom-Aktivitäten UND Erneuerbare Energieversorgung braucht!

„Nuclear Lies“, der Film des indischen Filmemachers Praved Krishnapilla deckt die Missstände des indischen Atomprogramms auf. Der 72-minütige Dokumentarfilm in deutscher Sprache hatte im März 2015 in 3 der 9 österreichischen Bundesländer seine Kinopremiere.

Der Film und die damit verbundene Information soll aufzeigen, wie wichtig es ist, die Weichen zu stellen, gegen Atomkraft und für Erneuerbare und zwar nicht nur in Ländern wie Indien, ... sondern auch ganz konkret bei uns in Europa.

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DONAUREGION ATOMKRAFTFREI - eine Initiative der WIENER PLATTFORM ATOMKRAFTFREI


22.7.2019

Diese Initiative wurde mit Förderung des Landes Niederösterreich von den Aktivistinnen der Wiener Plattform Atomkraftfrei gestartet und schließt sieben Länder der Donauregion mit ein.

Mit der Idee, die geographische und kulturelle Region entlang der Donau zu vernetzen und ihre antiatompolitischen Aktionen sichtbar zu machen, entstand das Projekt „Donauregion Atomkraftfrei".

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Atommüll-Endlagerpläne in CZ: Kritik von Gemeinden und Verbänden der Kandidatenstandorte


17.6.2019

Atommüll-Endlagerpläne in CZ: Kritik von Gemeinden

Gemeinden und Verbände, die von den Endlagerplänen betroffen sind, haben sich in der Plattform gegen das Endlager zusammengeschlossen. Die betroffenen Gemeinden verlangen eine Wende und haben ihre Forderungen als Presseausendung zusammengefasst und veröffentlicht.

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Zwentendorf.40 - Widerstand für die Zukunft


5.6.2019

Und die Lichter sind nicht ausgegangen

Ein fertig gebautes Atomkraftwerk, das nie in Betrieb ging. Eine riesengroße Protestbewegung, die sich quer durch ein ganzes Land und alle Bevölkerungsschichten zog. Eine Volksabstimmung. Und 40 Jahre Anti-Atom-Bewegung, die daraus entstanden sind.

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200 km näher als Tschernobyl – öffentlicher Termin zu ukrainischem Kernkraftwerksneubau in Wien


31.5.2019

Man möchte es nicht glauben, aber ausgerechnet die Ukraine, die erst eine neue international finanzierte Schutzhülle (Sarkophag) über den explodierten Tschernobylreaktor installieren musste, plant die Errichtung zweier weiterer Reaktoren.

Die öffentliche Erörterung findet im Amtshaus für den 2. Bezirk, Karmelitergasse 9, 1020 Wien, statt. Sie beginnt um 16:30 Uhr und dauert bis spätestens 22:00 Uhr.

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30 Jahre NEIN zur Wiederaufbereitungsanlage (WAA) Wackersdorf


27.5.2019

Am 30. Mai 1989 wurde der Bau der Wiederaufarbeitungsanlage für abgebrannte Kernbrennstäbe im oberpfälzischen Wackersdorf eingestellt - vier Jahre nach Baubeginn und nach heftigen Protesten aus der Bevölkerung.

Die WAA-Betreiberfirma hatte Ende 1988 an der Verwirklichung des Atomprojektes zu zweifeln begonnen. Die Anlage war immer teurer, die Proteste waren immer lauter und die Genehmigungsverfahren waren immer langwieriger geworden.

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Edvard Sequens – unermüdlicher Koordinator und Energieexperte


21.5.2019

Der langjährige Vorsitzende der tschechischen Umweltorganisation Calla ist mit seiner präzisen Art und absoluten Faktentreue - im Widerstand gegen die tschechischen Atommüll-Endlager von zentraler Bedeutung.
Seit Jahren informiert, koordiniert und inspiriert er die Bürgerinititiativen an den zahlreichen Kandidaten-Standorten.

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Tschecho-Slowakisches Atommüll-Endlager?


10.5.2019

Beim ENEF (European Nuclear Energy Forum) in Prag am 30. April 2019, der Atompropaganda-Veranstaltung der EU-Kommission mit der Tschechischen und der Slowakischen Republik, einigten sich die Premierminister der SR und der CR darauf, sich um eine gemeinsame Lösung bei der Endlagersuche zu bemühen.
Die Plattform gegen das Endlager protestierte sogleich heftig gegen den Plan „Tschechien zum atomaren Mistkübel Europas“ zu machen.

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Gemeinsamer Tag gegen Atommüll-Endlager beim tschechischen Nachbarn


1.5.2019

Am 27. April 2019 war es wieder soweit:
An 8 potentiellen Standorten fand mittlerweile der fünfte landesweite Tag gegen das Atommüllendlager in CZ statt. Unter der Schirmherrschaft der Plattform gegen das Endlager, die 32 Städte und Gemeinden sowie 15 Verbände vereint, nahmen Tausende Menschen teil.

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Nationalratsabgeordnete rufen Bundesregierung zum Handeln auf


26.4.2019

Am 10. April 2019 hat man sich im Umweltausschuss des österreichischen Parlaments auf einen Allparteienantrag gegen die Inbetriebnahme des Reaktors Mochovce 3 und grenznahe Atommüll-Endlagerpläne geeinigt.
Am 25. April 2019, dem Vorabend zum 33. Jahrestag des Supergaus in Tschernobyl (1986), wurde dieser Antrag nun im Plenum im Rahmen der 72. Sitzung des Nationalrates beraten.

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Landesweiter Aktionstag 'Gegen das Endlager' in CZ - 27. April 2019

23.4.2019

Zum 5. Mal findet der landesweite Aktionstag "Gegen das Endlager" am 27. April 2019 in Tschechien statt.

Die Suche nach einem Endlager für hoch-radioaktiven Atommüll ist in Tschechien seit langer Zeit im Gange. Der Prozess ist intransparent und das versprochene Gesetz, das die Beteiligung der Gemeinden regeln sollte, liegt im Entwurf seit langem vor, sein Beschluss wurde aber immer wieder verschoben.

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Was ist da los? GLOBAL gegen MOCHOVCE


18.4.2019

Zwischen dem slowakischen Betreiber (SE), der Aufsichtsbehörde (UJD) und GLOBAL 2000 tobt die mediale Schlacht seit bald zwei Wochen und kein Ende in Sicht. Aufgebauscht? Stimmt es, dass die Aufsichtsbehörde alles im Griff hat und allen Hinweisen bereits längst nachgegangen ist? Ein Blick hinter die Nebelkanonen, Verschleierungen und Ablenkungsmanövern von Patricia LORENZ.

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KEIN Frühling für die KERNkraft


5.4.2019

Der Verein "Gemeinsam für Sonne und Freiheit" setzte sich in St. Pölten vor der Landtagssitzung am Donnerstag, den 21. März 2019 für Klimaschutz ohne Atomkraft ein.

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LAUFZEIT.VERLÄNGERT.GEFAHR - Nuclear Energy Conference 2019


17.3.2019

Die internationale Nuclear Energy Conference (NEC) findet jährlich statt, abwechselnd in Linz oder Prag und widmet sich stets einem besonders aktuellen Thema.
Bei der NEC 2019 am 8. Mai 2019 in Linz geht es um das in Europa zunehmend umgehende Gespenst der Laufzeitverlängerung für veraltete Atomreaktoren.

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Kernkraftrisiken und öffentliche Kontrolle in Mittel- und Osteuropa


17.3.2019

Im Gemeinschafsprojekt „Kernkraftrisiken und öffentliche Kontrolle“ (Joint Project Nuclear Risk & Public Control) arbeiten seit 2003 Nichtregierungsorganisationen und Forschungsinstitutionen betreffend Sicherheitsthemen und zukunftsfähiger Energie zusammen, und zwar mit Schwerpunkt auf Kernkraftaktivitäten in Mittel- und Osteuropa.

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Fukushima 2019, 8 Jahre nach dem Super-GAU


11.3.2019

Die Ärzteorganisation IPPNW rechnet in Japan mit bis zu 16.800 zusätzlichen Krebserkrankungen und bis zu 9.100 zusätzliche Krebstodesfällen infolge der Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima. Die Internationale Atomenergie-Organisation IAEO und der Wissenschaftliche Ausschuss der Vereinten Nationen zur Untersuchung der Auswirkungen der atomaren Strahlung UNSCEAR hingegen verharmlosen systematisch das tatsächliche Ausmaß der gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe.

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Seit 2014: Nuclear Energy Conference jährlich in Prag oder Linz


8.3.2019

Die internationale Nuclear Energy Conference (NEC) findet seit 2014 jährlich statt, abwechselnd in Linz oder Prag und widmet sich stets einem besonders aktuellen Thema.
 Die NEC hat sich zu einem wichtigen Meeting wissenschaftlicher, politischer und vor allem zivilgesellschaftlicher AkteurInnen innerhalb der europäischen Antiatom-Bewegung entwickelt.

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AKW Mochovce, von Slowakei versprochene UVP jetzt einfordern


5.3.2019

Mitten in Europa, selbst im Nachbarland Österreich noch recht unbeachtet: Reaktor 3 in Mochovce, nur rund 120 km von der öst. Grenze entfernt, soll im Sommer ans Netz gehen und Reaktor 4 einige Monate später folgen!

Bundeskanzler Kurz kann die 2010 von der Slowakei versprochene neue UVP für den Reaktor 3 einfordern und so seitens Österreich das Bestmögliche für den Schutz der österreichischen Bevölkerung tun.

Jetzt Petition dagegen unterschreiben unter: https://www.global2000.at

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Abberufung des SURAO-Direktors Jiří Slovák


17.2.2019

Im Vorfeld der großen SURAO-Konferenz (21/22. Februar) zum Stand der Endlagersuche, kam es am 15. Februar 2019 zur Abberufung des SURAO-Direktors Jiří Slovák. 

Von den Gemeinden und Verbänden, die sich in der Plattform gegen das Endlager zusammengeschlossen haben, wurde dieser Schritt der zuständigen Ministerin für Industrie und Handel, Marta Nováková, als längst überfällig begrüßt.

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Standortauswahl bzgl. Endlager überraschend verschoben: Die wahren Gründe


5.2.2019

Am 30.Jänner gab der Rat der Atommüllbehörde SURAO bekannt, dass entgegen den ursprünglichen Plänen jetzt keine Entscheidung darüber getroffen wird, welche vier von neun Kandidatenstandorten weiterverfolgt werden sollen.

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Wird das Endlager langfristig sicher sein?


3.2.2019

Mehrere Barrieren sollen dafür sorgen, dass der Atommüll von der Umwelt isoliert bleiben. Die erste Barriere, die Metallhülle des Brennstabs, hat der Brennstab seit seiner Herstellung. Die abgebrannten Brennstoffelemente, die einige Meter lang sind, sollen in die Lagercontainer aus Stahl oder Kupfer verbracht werden. Dann werden die Container im Wirtsgestein von einem abdichtenden Material umgeben sein und die letzte Barriere sollen 500 m festes unzerklüftetes Gestein sein.

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Was ist mit „Rolling Stewardship“ gemeint?


3.2.2019

Als Alternative zur Endlagerung im tiefengeologischen Endlager wird auch das Konzept des sogenannten Rolling Stewardship diskutiert. Dazu wird der Atommüll an einer Stelle gelagert, wo er laufend überwacht wird.

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Wo befindet sich der abgebrannte Nuklearbrennstoff jetzt und warum kann er dort nicht bleiben?


3.2.2019

Bis zum Jahr 1989 nahm die Sowjetunion den abgebrannten Brennstoff aus den Reaktoren der jetzigen Tschechischen Republik wieder zurück, aus dem Plutonium wurden Atomwaffensprengköpfe hergestellt. Danach wurde es allerdings notwendig, eine heimische Lösung zu finden.

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Wie kann sich das Endlager auf die betroffene Region auswirken?


3.2.2019

Die Tschechische Republik ist dicht besiedelt. Daher ist es notwendig,  die Auswirkungen der Endlagererrichtung nicht nur für Natur und Landschaft zu betrachten, sondern auch auf die Bewohner. Es ist unbestritten, dass das tiefengeologische Endlager das Leben in den Gemeinden in der weiteren Region unwiderruflich beeinflussen wird.

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Wie soll man sich ein Endlager vorstellen?


2.2.2019

Für den Standort Hrádek hat SÚRAO einen Plan für das Endlager vorgelegt. Das aktualisierte Projekt geht davon aus, dass oberirdisch ein Areal von 23 Hektar [1]  benötigt wird.

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Kann es beim Transport zu Unfällen kommen?


2.2.2019

Unfälle können während des Transports der Abfälle aus den Zwischenlagern bei den Atomkraftwerken zum Standort des Endlagers geschehen und damit eine Gefährdung der Umgebung darstellen.

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Wo wird der Atommüll in die Lagerbehälter umgeladen?


2.2.2019

Zu dem Endlagerareal wird gemäß den aktuellen Planungen auch eine sog. Heiße Zelle gehören, die das größte Risiko einer radioaktiven Kontamination während der Befüllungsarbeiten des Endlagers darstellt. Es handelt sich um eine Einrichtung, in der die abgebrannten Brennstäbe aus den Transportcontainern in Lagercontainer umgepackt werden.

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Endlagersuche in CZ: Von 9 auf 4 Standorte


1.2.2019

Es gibt eine sehr ambitionierte Planung, bei der bereits bis Ende  Jänner 2019 über die vier möglichen Standorte entschieden werden soll. Cihadlo z.B. ist nur 21 km von der österreichischen Grenze entfernt (gleich nördlich von Litschau).

Am Auswahlverfahren wird seit Jahren Kritik geübt - keine ausreichenen Sicherheitskriterien, keine Transparenz und Mitsprache. Wir bringen Licht ins Dunkel der Atomeenergienutzung.

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Warum wird der tschechische Atommüll nicht exportiert?


1.2.2019

Als eine der Möglichkeiten zur Entsorgung des abgebrannten Brennstoffs wird manchmal die Errichtung eines internationalen Endlagers in einem abgelegenen Gebiet der Welt angesehen, welches dann mehrere Staaten zur Endlagerung ihrer Abfälle nutzen könnten.

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Um welche Menge an abgebranntem Nuklearbrennstoff handelt es in der Tschechischen Republik?


31.1.2019

Die beiden tschechischen Atomkraftwerke Dukovany und Temelín erzeugen im Laufe ihrer geplanten Betriebsdauer in etwa 4 Tonnen abgebrannten hoch radioaktiven Brennstoff.

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Wie will der tschechische Staat mit diesen Brennstäben verfahren?


31.1.2019

Wie auch andere Staaten setzt die tschechische Regierung auf die unwiderrufliche Verbringung in der Tiefe – das tiefengeologische Endlager.
Allerdings ist keine derartige Anlage weltweit in Betrieb.

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Kann man diese Brennstäbe noch nutzen?


31.1.2019

Die Nuklearindustrie bezeichnet den abgebrannten Nuklearbrennstoff als wertvolle Ressource, problematisch sei nur die praktische Verwendung.

Die heutigen Wiederaufbereitungsmethoden können abgebrannten Brennstoff nicht effektiv und ökonomisch behandeln, daher kommt es in der Realität zu einer schrittweisen Abkehr von dieser Technologie.

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Worin liegt das Problem des abgebrannten Nuklearbrennstoffs aus AKWs?


30.1.2019

Abgebrannter Brennstoff aus Atomkraftwerken zählt zu den gefährlichsten Stoffen, die es überhaupt gibt. Dessen Radioaktivität ist nach der Entnahme aus dem Reaktor so hoch, dass ein Mensch, der damit zufällig in Kontakt käme, innerhalb von Sekunden einer tödlichen Strahlungsdosis ausgesetzt wäre.

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Können die Gemeinden selbst entscheiden, ob sie das Endlager haben möchten?


30.1.2019

Nach aktueller Rechtslage haben die Gemeinden keine Mitsprache und kein Vetorecht, das Interesse des Staates geht stets vor und die Gemeinden und Verbände haben nur sehr geringe Möglichkeiten, für ihre berechtigten Interessen einzutreten.

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